Betriebsordnung für Fremdfirmen

Der Auftragnehmer muss folgendes beachten:
  1. Diese Betriebsordnung ist Bestandteil des Vertrages mit dem Auftragnehmer.
  2. Ansprechpartner in allen Fragen der Sicherheit für Ihre und unsere Mitarbeiter ist der oben genannte Koordinator.
  3. Vor Beginn der Arbeiten müssen die möglichen Gefährdungen für Ihre und unsere Mitarbeiter ermittelt werden. Ihre Mitarbeiter müssen vor Beginn der Arbeiten durch Ihre aufsichtführende Person unterwiesen werden. Überreichen Sie unserem
  4. Koordinator bitte eine kurze Bestätigung, dass dies erfolgt ist.Vor Beginn der Arbeiten müssen die Tätigkeiten identifiziert werden, bei denen Schmutz entstehen könnte. Verunreinigungen unserer Maschinen und Anlagen sowie Fertigteile durch herabfallende Schmutzpartikel sind unbedingt zu vermeiden.
  5. Alle einschlägigen Arbeitsschutzvorschriften müssen von Ihnen und Ihren Mitarbeitern bei der Ausführung des Auftrages beachtet werden. Die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften wird durch die Voit- Gruppe überwacht. Dies entlastet Ihre Aufsichtsperson aber nicht von Ihren eigenen Pflichten und der Verantwortung gegenüber Ihren Mitarbeitern.
  6. Bei Sicherheitsverstößen ist unser Koordinator berechtigt die Einstellung der Arbeiten bis zur Behebung des Mangels anzuordnen und zuwiderhandelnde Mitarbeiter von der weiteren Tätigkeit auszuschließen. Den Anordnungen des Koordinators ist unbedingt Folge zu leisten.
  7. Die von Ihnen eingesetzten Werkzeuge und Geräte, insbesondere Leitern und Gerüste, müssen in arbeitssicherem Zustand sein. Sie sind beim Verlassen des Arbeitsplatzes unter Verschluss zu bringen oder anderweitig zu sichern, sodass keine Gefahren für Personen oder Sachen davon ausgehen.
  8. Das Benutzen von firmeneigenen Geräten und Materialien ist nur mit Genehmigung des Koordinators gestattet.
  9. Jeder Diebstahl wird von uns zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt.
  10. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter die notwendigen Körperschutzmittel (Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, usw.) tragen.
  11. Für alle Feuerarbeiten, wie z. B. Schweiß-, Schneid- und Schleifarbeiten muss eine Erlaubnis mittels FB_S11_03 „Erlaubnisschein“ beim Koordinator eingeholt werden, damit entsprechende Schutzmaßnahmen durchgeführt und evtl. installierte Feuermeldeschleifen deaktiviert werden können. Die durch Nichtbeachtung entstehenden Kosten trägt der Verursacher.
  12. Sind Auftragsarbeiten in Bereichen mit besonderer Zugangsberechtigung durchzuführen, sind stets die Anordnungen der zuständigen Aufsichtspersonen zu beachten. Unbefugtes Bedienen von Maschinen und Geräten ist strengstens untersagt.
  13. Setzen Sie für gefährliche Arbeiten nur entsprechend qualifizierte Mitarbeiter ein. Solche Arbeiten im Sinne von § 8 BGV A1 bedürfen der Kenntnis und Zustimmung unseres Koordinators. Als gefährliche Arbeiten gelten insbesondere:
    Arbeiten mit Feuer (Schweißen, Schneiden, Löten, Trennschleifen, Brennen, Heizen)
    Arbeiten mit brennbaren Flüssigkeiten,
    der Umgang mit gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung),
    Arbeiten an oder in Nähe elektrischer Anlagen und Einrichtungen,
    Arbeiten mit Flurförderzeugen, Hubarbeitsbühnen und Gerüstbaumaßnahmen,
    Arbeiten, bei denen die Strahlenschutz-Verordnung zu beachten ist,
    Arbeiten, die besonderer Vorsorge bedürfen, weil unmittelbare Gefahren für Ihre und unsere Mitarbeiter bestehen.
  14. Materiallager und Materialstapel müssen so angelegt werden, dass sie die Arbeitssicherheit, den Betrieb und Transport und Verkehrsfluss nicht gefährden.
  15. Das Mitbringen und Trinken von alkoholischen Getränken ist nicht gestattet. Mitarbeiter, bei denen der Verdacht besteht, dass sie unter Alkoholeinfluß stehen, werden vom Betriebsgelände verwiesen.
  16. Das Personal der Fremdfirma darf sich nur in den zur Erfüllung ihres Auftrages notwendigen Räumen und Gebäudeteilen aufhalten.
  17. Gebots-, Verbots- und Warnschilder müssen beachtet werden. Sie dürfen nicht entfernt oder unkenntlich gemacht werden.
  18. Fluchtwege und Fluchttüren sind gekennzeichnet, sie sind jederzeit freizuhalten. Markierungen dürfen nicht entfernt oder unkenntlich gemacht werden.
  19. Feuerlöscheinrichtungen und entsprechende Hinweisschilder dürfen nicht verdeckt oder anderweitig unbenutzbar gemacht werden.
  20. Betriebsstörungen, Beschädigungen usw. sind unverzüglich dem Koordinator zu melden.
  21. Der Auftragnehmer muß das Einbringen von Gefahrstoffen dem Koordinator bekanntgeben. Diese sind vorschriftsmäßig zu transportieren, zu lagern, zu verarbeiten und zu entsorgen.
  22. Der Arbeitsbereich der Fremdfirma ist täglich vom Auftragnehmer vor Arbeitsende aufzuräumen und zu säubern.
  23. Entsorgung von Abfällen, die anfallende Verpackung, sowie leere Gebinde von Hilfsstoffen und sonstige Abfälle sind in Eigenregie täglich zu entsorgen oder nach Anweisung mitzunehmen.
  24. Der Auftragnehmer meldet sich bei Beginn der Arbeiten und danach täglich an unserer Pforte bzw. dem Empfang an und ab. Nach Erhalt des Besucherausweises ist dieser ständig sichtbar zu tragen und beim Verlassen des Werkes wieder an der Pforte bzw. dem Empfang abzugeben. Des Weiteren sind Sie zum ständigen Tragen einer Warnweste verpflichtet.
  25. Dauern Arbeiten nach 18.00 Uhr noch an oder sollen sie vor 7.00 Uhr begonnen werden, muss dies vorab mit dem Koordinator abgestimmt und der Pforte frühzeitig gemeldet werden. Sollen Arbeiten an Wochenenden (Sa./So.) oder Feiertagen durchgeführt werden, ist dies ebenfalls mit dem Koordinator abzustimmen und an der Pforte frühzeitig zu melden. Eine einzelne Person darf nicht ohne Abstimmung mit dem Koordinator in Gebäuden, Hallen oder an Anlagen arbeiten.
  26. Sollten Materiallieferungen zur Durchführung des Auftrages eingehen, so ist mit Angabe des Verwendungszweckes und Empfängers folgende Anliefer-Adresse zu verwenden: VOIT Automotive GmbH Werk 1 Saarbrücker Straße 2 od. Werk 2 Dudweiler Str. 105, 66386 St. Ingbert oder BTI GmbH Dudweiler Str. 105, 66386 St. Ingbert).
  27. Unfälle und Verletzungen sind unmittelbar an der Pforte anzuzeigen.
  28. Arbeitsnachweise / Rapporte sind täglich in aussagefähiger Form zu führen und dem Koordinator zur Unterschrift vorzulegen.
  29. Umgang mit Energie und Umwelt: Die Arbeiten müssen umweltbewusst und energieeffizient ausgeführt werden. Dabei muss der Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie der Umgang mit Strom-, Gas-, Wasser- und Drucklufteinsatz minimiert werden.
  30. Der Aufenthalt an der Arbeitsstätte ist nur für den geplanten Auftrag genehmigt. Sanitär- und Pausenbereich sind auf direktem Weg und ohne Aufenthalt unterwegs anzugehen. Jeglicher Datenaustausch innerhalb der VOIT Automotive GmbH und BTI GmbH ist untersagt, bzw. nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Koordinators zulässig.
  31. Bild- und Tonaufnahmen bedürfen einer besonderen Genehmigung. Foto- und Filmgeräte dürfen nicht mitgeführt werden. Fotohandys sind auszuschalten.